Mr. Olympia Weekend 2008

2008: Der erste Mr. Olympia seit 15 Jahren an dem Ronnie nicht teilgenommen hat.
Der amtierende Mr. Olympia Jay Cutler wurde durch "Blade" (Dexter Jackson) entthront. Er hat seinen Namen, der messerscharfen Definition seines Körpers zu verdanken. Das war er auch dieses Jahr auf der Mr. Olympia Bühne. Zwar hat er nicht, wie im Frühjahr angekündigt fünf Pfund mehr auf die Bühne mitgebracht, aber das musste er auch nicht, denn mit 106 kg sah er massig genug aus!

Mr. O

Die Ergebnisse:

1. Dexter Jackson
2. Jay Cutler
3. Phil Heath
4. Dennis Wolf
5. Toney Freeman
6. Melvin Anthony
7. Silvio Samuel
8. Dennis James
9. Mo Elmoussawi
10. Gustavo Badell
11. Darrem Charles
12. Johnnie Jackson
13. Craig Richardson
14. Ronny Rockel
15. David Henry
16. Kevin English
17T. Fouad Abiad
17T. Sergey Shelestov
17T. Leo Ingram

Diese Entscheidung deutet wohl an, dass die Zeit der supermassigen Freaks vorbei ist. Es geht zum ästhetischen Look hin.

Mr. O

Jay Cutler hat sich zum Vorjahr zwar verbessert, hatte jedoch noch zu viel Wasser unter der Haut. Insbesondere in der Rückenmuskulatur. Interessant wäre zu wissen, ob er seine Posingmusik "Apologize" (Entschuldigung) mit Absicht gewählt hat um sich beim Publikum für 2007 zu entschuldigen. Jay wurde wegen seiner Form 2007 kräftig kritisiert und in der Pressekonferenz gefragt, ob er an seiner Vorbereitung etwas geändert hat, um dieses Jahr besser definiert zu sein. Der erste Titel wurde dann mit einem Song gemischt, der übersetzte Passagen enthielt, wie: "Lass es uns wieder hinkriegen". Es fiel halt auf, kann aber auch nichts bedeuten.

Mr. O

In der Pressekonferenz sah es so aus, als wenn Jay noch gar nicht mit der Diät angefangen hätte. Denn im Vergleich mit dem Gesicht von Dennis Wolf, welches sehr "entwässert" aussah, war das Gesicht von Jay noch sehr rund und prall.

Der Ablauf der Mr. Olympia Wahl 2008

Die Veranstaltung war sehr gut organisiert. Schnell und unkompliziert ging es in die Halle. Pünktlich um sieben wurde begonnen. Bob Chicherillo moderierte die Veranstaltung und stellte mal wieder einen neuen Anzug vor…

Mr. O

Joe Weider ließ es sich nicht nehmen einige Grußworte zu sprechen. Er wurde als Gründer des Mr. Olympia – der Superbowl des Bodybuildings kräftig gefeiert. Später überreichte er persönlich den Teilnehmern die Mr. Olympia Medaille.

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Sein Bruder Ben bedankte sich bei den Organisatoren und begrüßte seine Gäste. Er hatte 400 Freikarten an Navy Bedienstete verteilt.

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19 Athleten waren am Start. Als erstes kam der X-Man Toney Freeman auf die Bühne. Er präsentierte eine perfekte Kür und spielte mit seinem Body zu den RnB Rhythmen. Toney hat eine schöne Linie und tolle Proportionen. Der 42jährige war in der Form seines Lebens. Als sein fünfter Platz am Ende aufgerufen wurde, gab es laute Buhrufe aus dem Publikum.

Mr. O

Ein weiteres Highlight war definitiv Phil Heath. Etwas breiter und massiger als im Februar. Dafür nicht ganz so definiert. Der dritte Platz war eine super Bewertung und ein Geschenk für das Publikum. Phil wurde als „the Gift“ (Geschenk) vorgestellt. Die Masse beim Mr. Olympia verbunden mit der Härte aus dem Februar macht ihn definitiv zum nächsten Mr. Olympia Anwärter.

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Auf Platz vier landete Dennis "the big bad Wolf". Dennis genoss die meiste Sympathie des Publikums. Er bekam immer den meisten Applaus. Von Dennis wurde sehr viel erwartet. Er galt in vielen Zeitschriften als der Herausforderer von Jay Cutler. Manchmal hatte es den Anschein, als wenn es nur um die beiden ging. Nicht ganz einig ist sich das Fachpublikum, ob Dennis besser oder schlechter als im Vorjahr war. Die Meinung ist gespalten. Kritikpunkte könnten mangelnde Einschnitte in Beinbizeps und unterer Rücken nicht mehr vorhanden sein. Auf jeden Fall hat er eine tolle Linie, einen flachen Bauch verbunden mit viel Masse. Wir werden auf jeden Fall noch viel vom "Wolf" hören. Der vierte Platz war eine weitere Top-Platzierung auf dem Weg zum Mr. Olympia Titel.

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"Marvelous" Melvin Anthony war der zufriedenste und best gelaunteste Athlet des Wettkampfs. Schon während der Pressekonferenz machte er einen Scherz nach dem anderen. Doch das wird ja nicht beim Mr.Olympia bewertet. Wir wollten dies aber positiv bewerten, denn etwas Show macht jede Veranstaltung interessanter. Was wäre der Mr. Olympia wenn alle Teilnehmer nur grimmig gucken und Pflichtposen abspulen? Melvin zuzuschauen ist eine Freude. Er gehört zu den besten Posern im Profibusiness. Schauen Sie sich dazu unsere Bilder an. Den Vergleich mit Toney Freeman konnte er nicht für sich entscheiden. Toney ist einfach zu muskulös.

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Der Mann mit den tiefsten Einschnitten und Streifen an diesem Abend war Silvio Samuel.
Seine Härte ist die Beste und wird auch von sämtlichen Teilnehmern bestaunt. Ihm fehlt schlicht und einfach Masse um an Athleten wie Toney Freeman vorbei zu kommen. Der sichtlich mit sich zufriedene Dennis James erreichte den achten Platz. Er war etwas leichter als bisher. Seine extrem breiten Schultern hat er aber behalten. Auch seine Fans waren sehr zufrieden mit ihm. Ein Topathlet der gerade wieder zweimal den zweiten Platz bei hochkarätigen Profiwettkämpfen erlangte.
Mo Elmoussawi ist ein Neuling im Profigeschäft, der schon im Frühjahr für Überraschungen gut war. Ein Mann von dem wir noch viel hören werden.
Gustavo Badell ist und bleibt ein Musclefreak. Seine Schwächen wie eine zu starke Mittelpartie waren nicht mehr vorhanden. Er ist wieder auf Kurs. Wir werden ihn bereits im Februar auf der Arnold Classic wieder sehen. Dort will er sich erneut für den Mr. O 2009 qualifizieren.

Mr. O

Wanna see beef? Check out the top six!
Greetings Jeff X

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